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Artgerechte Hundehaltung

Vor circa 10.000 Jahren sind Wolf und Mensch eine bis heute einzigartige Symbiose miteinander eingegangen. Aus wilden Wölfen entwickelten sich im Verlauf der Zeit Hunderte von perfekt an das Zusammenleben mit dem Menschen angepasste Hunderassen. Sie hüten Schafsherden, helfen bei der Jagd, beschützen Haus und Hof. Heutzutage tritt besonders eine ‘Funktion’ des Hundes in den Vordergrund – er dient uns als Sozialpartner.

Hunde akzeptieren uns als ihre Familie – ja geben dem Menschen oft den Vorzug gegenüber ihren natürlichen Artgenossen. Hunden ist nichts wichtiger, als bei ihrem Menschen zu sein. Es ist nicht zwingend notwendig, einen Hund im Haus zu halten. Hält man sich aus beruflichen oder privaten Gründen einen Großteil des Tages in Begleitung seines Hundes im Freien auf, so kann dieser ohne Probleme die Nacht im Zwinger verbringen. Ist der Kontakt jedoch auf zwei kurze Spaziergänge täglich beschränkt, so sollte jeder Hund zumindest teilweise im Haus gehalten werden. Da wir als Mensch zumeist seine einzige soziale Bezugsperson sind, kommt es zu seelischer Verarmung und gravierenden Verhaltensstörungen bei ausschließlicher Zwinger- oder Kettenhaltung. Aus diesem Grund ist beides nach deutschem Tierschutzgesetz verboten.

Die Haltung eines Hundes im Haus ist völlig unproblematisch, solange bei keinem Familienmitglied Tierhaarallergien vorliegen. Hunde im Haus sind zumeist ruhige Gesellen und schlafen viel.

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